Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (kurz BvB genannt) bereitet auf die Ausbildung oder einen Arbeitsplatz vor. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen ihre beruflichen Stärken kennen und finden heraus, für welchen Beruf und Ausbildung sie geeignet sind.
Durch den hohen Praxisanteil der BvB steigen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Die BvB dauert in der Regel bis zu 11 Monaten. Sie endet mit dem Übergang in eine Ausbildung oder der Aufnahme einer Arbeit. Starttermin wird individuell vereinbart.

In der Eignungsanalyse werden die Fähigkeiten und Eignungen ermittelt.

In der Grundstufe wird der passende Beruf herausgefunden und die Fähigkeiten gefördert, damit eine Ausbildung oder Arbeitsaufnahme möglich ist.

In der Förderstufe werden die beruflichen Grundfertigkeiten trainiert.

In der Übergangsqualifizierung erfolgen weitere Qualifizierungen, um die Chancen für einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu verbessern.

Während der BvB kann man unter Anleitung von erfahrenen Ausbilder*innen verschiedene Berufsfelder kennen lernen und sich darin erproben:

  • Hotel und Gaststättengewerbe
  • Hauswirtschaft
  • Lager und Handel
  • Holz
  • Metallbereich

In Absprache können weitere Berufsfelder erprobt werden.
Am Ende erhält man einen Nachweis über die erlernten beruflichen Inhalte, die so genannten Qualifizierungsbausteine.

An einem Tag in der Woche werden allgemeine schulische Grundlagen vermittelt. Gegebenenfalls besteht auch die Möglichkeit einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Schulabschluss zu erlangen.

Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen unterstützen während der BvB

  • beim Erlernen von sozialen Fähigkeiten (z.B. Wie verhalte ich mich angemessen?)
  • bei der Bewältigung des Alltages (z.B. Wie erledige ich was? Wo finde ich die notwendigen Informationen?)
  • durch sprachliche Förderung
  • beim Vermitteln von Medienkompetenz und PC-Grundlagen
  • bei der Anleitung zum richtigen Lernen
  • durch Bewerbungstraining

Erfahrenes Fachpersonal wie Ausbilder*innen, Sozialpädagog*innen und bei Bedarf Psycholog*innen unterstützen die Teilnehmer*innen bei der Berufsfindung, Berufsvorbereitung, persönlichen Entwicklung und der anschließenden Vermittlung.

Damit das Ziel der BvB erreicht wird, wird jede*r BvB-Teilnehmende von einem/einer Bildungsbegleiter*in begleitet. Dieser hält auch den Kontakt zur Agentur für Arbeit.

Inhalte und Ablauf der BvB entsprechen den Vorgaben der Agentur für Arbeit. Die Maßnahme ist gedacht für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre, die ihre allgemeine Schulpflicht erfüllt haben und 

  • die eine Lernbehinderung haben und/oder gesundheitliche Einschränkungen wie z.B. Epilepsie, ADHS usw.
  • die beim Übergang von der Schule zum Beruf besondere Hilfen brauchen
  • die Ausbildungsreife noch nicht erlangt haben
  • die keine abgeschlossene Ausbildung haben
  • die Sprachschwierigkeiten haben

Die Anmeldung erfolgt über die Agentur für Arbeit. Diese finanziert die Maßnahme.

Die Anmeldung erfolgt über die Agentur für Arbeit.
Bitte nehmen Sie mit Ihrer Berufsberatung oder Rehaberatung Kontakt auf.

Sobald Sie von der Agentur für Arbeit bei uns angemeldet sind, melden wir uns bei Ihnen.

Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich einfach bei uns.

Thomas Kautnik
Berufsausbildungswerk Ostalb
Eugen-Bolz-Straße 7
73525 Schwäbisch Gmünd

Telefon 07171 10496-42
thomas.kautnik<at>baw-ostalb.de